Hören
Das menschliche Gehör ist ein
kleines Wunder. Es kann tausende verschiedener Töne wahrnehmen,
unterscheiden und zuordnen.
Das Außenohr nimmt Geräusche aus der Umwelt auf und
führt sie über den Gehörgang zum Trommelfell, welches
in Schwingungen versetzt wird. Diese werden weitergegeben ans Mittelohr.
Die Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel)
erhöhen den Schalldruck, bevor er ans Innenohr übertragen
wird. Die Haarzellen im Innenohr übersetzen die eintreffenden
Schwingungen in elektrische Impulse, welche über den Hörnerv
zum Gehirn gelangen.
Dieser in einfachen Worten beschriebene Hörvorgang dauert
nur Bruchteile von Sekunden und kann nur bei vollkommen intaktem
Gehör vollständig und ohne Einbußen ablaufen.
Doch können Erkrankungen des Außenohres und Mittelohres
die Schallübertragung wesentlich verschlechtern, so dass nur
ein Bruchteil der Schallinformationen das Innenohr erreicht.
Aber auch das Innenohr kann durch verschiedene Faktoren, insbesondere
durch zu hohen Lärmpegel (Diskotheken/ Maschinenlärm/
Flugzeuglärm/ etc.) so weit geschädigt werden, dass es
einen erheblichen Teil seiner Funktionsfähigkeit einbüßt.
Als Schutzmaßnahmen bei zu hohem Lärm ist das Tragen
von geeignetem, im Idealfall individuell gefertigten Gehörschutz
zu empfehlen.
Bei bereits vorliegenden Hörschädigungen
helfen hochwertige Hörsysteme in vielen Fällen, den Verlust
an Klang und Lautstärke auszugleichen und erhöhen so die
Lebensqualität wieder um ein deutliches Maß. |